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Geschichte

Unbeeindruckt von der wechselvollen Geschichte des Landstrichs bewahrt der Theumaer Fruchtschiefer seine gleichbleibende Qualität und die unverwechselbare blaugraue Tönung mit seinen markanten, dunklen, länglichen Einlagerungen - kurzum - er ist und bleibt ein Stein mit Charakter.

Die bereits 1456 geweihte Kirche von Theuma wurde mit Natursteinen aus der unmittelbaren Umgebung erbaut und ist heute der wohl beste Beweis für die jahrhundertealte Tradition des Steinebrechens sowie die hervorragende Verwitterungsbeständigkeit dieses Gesteins.
Der handwerkliche Abbau des Theumaer Fruchtschiefers begann im Jahre 1858 durch die damaligen Grundeigner. Ein Zusammenschluss von Bauern baute kleine Mengen ab. Im Jahre 1899 schlossen sich die Grundeigner mit weiteren Partnern zusammen und gründeten die damaligen Theumaer Plattenbrüche AG.

Die Steingewinnung galt früher als Winterarbeit, denn ein gefrorener Stein ließ sich leichter brechen. Erst mit Beginn des vergangenen Jahrhunderts entstand der typische Kessel, der lange Zeit Wahrzeichen des Steinbruchs blieb. Aus dem traditionellen Kessel ist heute ein langgezogener Bruch geworden.

In den vergangenen 100 Jahren entwickelte sich der Steinbruch zu einem bedeutenden und stabilen Faktor der regionalen Wirtschaft.